Bio Mandelmehl

Artikelnummer: WT1055.

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  • TOP QUALITÄT | Schonend getrocknet, entölt und zu feinem Mehl gemahlen. Dabei ständig geprüfte Qualität durch deutsche Kontrollstellen (DE-ÖKO-006)!
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Nährwertangaben pro 100 g
Brennwert  ............................ 2478 kJ / 590 kcal
Fett  .......................................................... 52,5 g
davon gesättigte Fettsäuren  .........................4 g
Kohlenhydrate  ............................................8,8 g
davon Zucker  ..............................................4,6 g
Eiweiß .......................................................21,4 g
Salz  .........................................................0,048 g

Herkunftsland : Spanien

Größe

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Beschreibung

Mandelmehl gilt als glutenfreier Ersatz für herkömmliches Getreidemehl. Menschen, die sich glutenfrei ernähren wollen oder müssen, kennen und verwenden es schon lange. Doch Mandelmehl ist nicht nur zur diätischen Ernährung zu empfehlen. So ist es reich an Ballaststoffen, arm an Kohlenhydraten und cholesterinfrei. Das Mehl aus gemahlenen Mandeln kann in der Küche vielfältig eingesetzt werden und unterstützt eine ausgewogene Ernährungsweise. Hier erfahren Sie alles Wichtige über Mandelmehl angefangen bei der Herstellung bis hin zu Rezepten mit Mandelmehl. Warum ist Mandelmehl empfehlenswert und wie verwende ich Mandelmehl zum Kochen und Backen? Antworten darauf finden Sie hier.

Herstellung und Qualität von Mandelmehl
Mandelmehl kann auf verschiedene Arten hergestellt werden. Gemeinsam haben alle Verfahren, dass der Grundstoff Mandeln sind. Der Unterschied besteht darin, ob das Mandelmehl als Nebenprodukt der Mandelölherstellung aus Presskuchen hergestellt wird, oder ob ganze Mandeln mit Haut oder blanchierte Mandeln zu Mehl vermahlen werden. Das Ergebnis der verschiedenen Prozesse ist jedes mal Mandelmehl, doch unterscheiden sich die Endprodukte hinsichtlich Nährwert und Verarbeitungsempfehlungen.

Teilentöltes Mandelmehl
Häufig fällt Mandelmehl als Nebenprodukt der Mandelölherstellung an. Um Mandelöl zu gewinnen, werden Mandeln kalt gepresst. Hierbei bleibt als Rest der sogenannte Presskuchen übrig. Dieser wird zu Mehl gemahlen. Der Nährstoffgehalt des Mandelmehls hängt davon ab, wie stark der Presskuchen entölt wurde. Mandelmehl, das so gewonnen wird, weist einen Fettgehalt zwischen 10% und 20% auf. Danach richtet sich nicht nur der Nährstoffgehalt des Mandelmehls, sondern auch die Verwendbarkeit in der Küche. Weniger stark entöltes Mandelmehl ist saftiger. Bei der Verarbeitung ist weniger Flüssigkeit zuzugeben. Es gibt aber auch Rezepte bei denen ein stark entöltes Mehl bevorzugt wird. Teilentöltes Mandelmehl hat einen feinen Marzipangeschmack.

Mehl aus ganzen Mandeln
Mandelmehl aus gemahlenen Mandeln wird entweder aus blanchierten Mandeln oder ganzen Mandeln mit Haut hergestellt. Durch das Blanchieren, einem Vorgang, bei dem die Mandeln kurz in kochendes Wasser gegeben werden, lässt sich die bräunliche Haut der Mandel leichter entfernen. Anschließend werden die Mandeln gemahlenen. So entsteht ein helles Mandelmehl. Das Mehl aus mit Haut gemahlenen Mandeln ist das wohl nährstoffreichste - durch den Anteil an Schale ist seine Farbe dunkel.

Beim Kauf von Mandelmehl ist die Verwendung entscheidend. Zum Backen und Kochen eignet sich teilentöltes Mandelmehl besser. Alle wertvollen Inhaltsstoffe der Mandel sind im Mehl aus gemahlenen ganzen Mandeln enthalten.

Nährwerte von Mandelmehl
Entöltes Mandelmehl mit einem Restölgehalt von 12% enthält ca.
12% Fett,
11% Kohlenhydrate,
45% Eiweiß und
22% Ballaststoffe.
Mehl aus ganzen Mandeln hat einen Fettgehalt von 55% und mehr und einen deutlich geringeren Eiweißgehalt. Haltbarkeit von Mandelmehl Mandelmehl ist gut verschlossen und kühl gelagert bis zu 9 Monaten haltbar. Wichtig ist es darauf zu achten, dass das Mandelmehl keine Feuchtigkeit zieht. Eine Luftdichte Verpackung ist zu empfehlen. Gut verpackt gehört Mandelmehl in den Kühlschrank. Um festzustellen, ob Mandelmehl noch gut ist, ist es ratsam das Mehl zunächst in Augenschein zu nehmen. Scheint alles in Ordnung sollte man anschließend noch daran zu riechen. Lässt sich kein ranziger Geruch feststellen, ist das Mandelmehl noch gut. Ein Geschmackstest sollte das bestätigen.

Das Wichtigste über Mandeln
Mandeln sind Samen des Mandelbaumes. Was viele für eine Nuss halten, ist eigentlich der Kern einer Steinfrucht. Bekanntere Steinfrüchte sind Pfirsiche oder Pflaumen. Sie besitzen einen harten Kern, der den Keimling enthält. Das Nährfleisch der Mandelfrucht ist essbar und wird als Mandel bezeichnet. Die Frucht des Mandelbaumes ist bräunlich und flauschig behaart. Der Stein ist ellipsenförmig, breit und länglich. Seine Farbe ist Hellbraun. Die Oberfläche ist löchrig und glatt. Der Name der Mandel leitet sich vom italienischen Begriff mándola ab, das wiederum vom griechische Wort amygdále abstammt.

Es werden drei Varietäten der Kulturmandel Prunus dulcis unterschieden, die Süßmandel, die Krachmandel und die Bittermandel. Während Süß- und Krachmandel in der Küche und zum Backen vielfältige Verwendungsmöglichkeiten finden, ist die Bittermandel roh nicht zum Verzehr geeignet, da das in ihr enthaltene Gift Amygdalin im menschlichen Körper mittels Enzym zu Blausäure umgewandelt wird. Schon der Verzehr kleinerer Mengen kann eine lebensgefährliche Vergiftung hervorrufen.

Der Mandelbaum
Mandelbäume gehören zur Familie der Rosengewächse und dort zur Gattung Prunus, zu der auch viele wichtige Obstlieferanten wie Kirsche, Pflaume oder Aprikose gehören. Beheimatet scheint der Mandelbaum in Südwestasien zu sein, wobei das Wissen darüber nur mit hoher Wahrscheinlichkeit gesichert ist, da Mandelbäume schon seit ca. 4000 Jahren kultiviert werden. Eine Unterscheidung zwischen wildwachsenden und verwilderten Mandelbäumen aus Anbau ist daher schwierig.

Mandelbäume bevorzugen sonnige, steinreiche, trockene Hanglagen. Meist fühlen sie sich überall da wohl, wo auch Weinbau betrieben wird.

Wild wachsende Mandelbäume finden sich heute im Nahen und Mittleren Osten sowie im Vorderen Orient. Heute sind die USA mit Abstand der größte Produzent von Mandeln. Weitere Anbaugebiete sind die Mittelmeerländer der EU, Pakistan, Iran und die Türkei, aber auch Chile und Australien.
Auch in Deutschland wurden bis in die 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Mandelbäume wirtschaftlich genutzt. Traditionelles Anbaugebiet der Mandeln in Deutschland war die Vorderpfalz, der pfälzische Teil der oberrheinischen Tiefebene.

Nutzung der Mandeln
Mandeln werden seit Jahrtausenden genutzt. Neben der Verwendung in der Küche kommen Mandeln auch bei der Herstellung von Kosmetik zum Einsatz. Hier findet vor allem das hochwertige Mandelöl Verwendung. Aber auch die Blüten des Mandelbaumes werden zur Herstellung von Pflegeprodukten verarbeitet.
In der Küche und zum Backen gibt es zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten für Mandeln. Mandelcreme, eine Mischung aus blanchierten Mandeln mit Zucker und Wasser wird für die Zubereitung von Desserts und Süßspeisen verwendet. Marzipan ist in Bäckerei und Konditorei nicht wegzudenken. Mandelmehl bietet vielfältige Verarbeitungsmöglichkeiten. Aber nicht nur Mandelöl und bereits verarbeitete Mandeln werden bei der Herstellung von Lebensmitteln genutzt, auch ganze Mandeln sind beliebtes Nahrungsmittel. Roh oder geröstet sind sie leckerer Snack, als ganze Mandel dienen sie zur Füllung von z.B. Oliven und auch gerne als Dekoration verschiedener Speisen.
Zudem gelten Mandeln als sehr gesund. Nährstoffreich und dabei kohlenhydratarm, gluten- und cholesterinfrei sind Mandeln Bestandteil spezieller Diäten und Ernährungsweisen.

Inhaltsstoffe von Mandelmehl
Ebenso wie Mandeln ist das aus Mandeln gewonnene Mehl reich an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Einige Inhaltsstoffe und Eigenschaften der Mandel und damit auch des Mandelmehls sind von ernährungsphysiologischer Bedeutung. Daher findet Mandelmehl Verwendung in speziellen Ernährungsweisen wie Low-Carb-Ernährung oder bei glutenfreier Ernährung. Hierzu mehr im Absatz Ernährung mit Mandelmehl. Jetzt zunächst zu den Inhaltsstoffen.

Fettsäuren in Mandelmehl
Das aus ganzen Mandeln oder kalt gepressten Mandeln hergestellte Mehl ist reich an ungesättigten Fettsäuren. Ähnlich wie Oliven enthält Mandelmehl vor allem die einfach ungesättigte Fettsäure Ölsäure, von der ernährungsphysiologisch positive Wirkungen ausgehen. Ähnlich gesund doch in geringer Menge enthalten ist Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure. Gesättigte Fettsäuren sind nur in geringem Maße vorhanden. Die Menge an Fettsäuren hängt von der Herstellung des Mehls ab. Teilentöltes Mandelmehl weist einen deutlich geringeren Anteil an Fett auf.

Vitamine in Mandelmehl
Was Vitamine angeht, so enthält Mandelmehl vor allem B-Vitamine, Vitamin C und Vitamin E. Die Vitamine C und E sind Antioxidantien und schützen den Körper vor freien Radikalen. B-Vitamine stärken die Nerven. Nahezu alle B-Vitamine finden sich in Mandeln wieder, lediglich Vitamin B-12 nicht. Spitzenreiter ist Vitamin B-3.

Mineralstoffe in Mandelmehl
Die Stärke des Mandelmehls ist sein hoher Gehalt an Mineralstoffen. Mandelmehl enthält Kalium, Eisen, Phosphor, Zink und Kupfer, in geringeren Mengen auch Calcium und Magnesium. Es gibt wenige Nahrungsmittel, die einen ähnlich hohen Mineralstoffgehalt aufweisen. Besonders hoch sind der Anteil an Kalium und Zink.

Proteine in Mandelmehl
Teilentöltes Mandelmehl enthält im Unterschied zu Mandelmus bzw. Mehl aus ganzen Mandeln einen höheren Anteil an Proteinen. Durch das Entölen verliert das Mehl einen Teil seiner Fettsäuren, das Verhältnis Eiweiß zu Fett verändert sich dadurch. Die im Mandelmehl enthaltenen Aminosäuren sind vom Körper aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht ideal zu verwerten. Mandeln enthalten ungefähr zu gleichen Teilen essentielle und nicht essentielle Aminosäuren. In Mandeln sind alle 12 essentielle Aminosäuren enthalten. Überwiegend tut der Anteil an Arginin und Leucin. Von den nicht essentiellen Aminosäuren haben Asparaginsäure und Glutaminsäure den höchsten Anteil. Aus Sicht eines Spitzensportlers mag der Verzehr von Mandelmehl und Mandeln nicht dazu geeignet sein, den Aufbau von Muskelmasse zu fördern. Dennoch versorgen Mandeln den menschlichen Organismus mit nahezu allen wichtigen Aminosäuren.

Ballaststoffe in Mandelmehl
In 100g Mandelmehl sind ca. 22% Ballaststoffe enthalten. Die Ballaststoffe im Mandelmehl sind teils wasserlöslich, teils wasserunlöslich. Es überwiegt der Anteil an wasserunlöslichen Ballaststoffen. Diese binden im Darm Wasser und erhöhen die Stuhlmenge, wodurch der Ausscheidungsprozess beschleunigt wird. Im Stuhl gebundene Giftstoffe können vom Organismus auf diese Weise schneller entsorgt werden.

Kohlenhydrate in Mandelmehl
Der im Mandelmehl enthaltenen Zucker ist Saccharose, also die gleiche Zuckerart wie in Zuckerrüben. Der Anteil an Kohlenhydraten in Mandelmehl ist gering und beträgt ca. 11%. Zum Vergleich: Getreide hat Kohlenhydrateanteile von 80% und mehr, ebenso diverses Obst.

Gesundheitliche Aspekte von Mandelmehl

Glutenfreie Ernährung mit Mandelmehl
Mandelmehl ist glutenfrei. Menschen, die sich glutenfrei ernähren wollen, oder aufgrund von Zöliakie gänzlich auf Gluten verzichten müssen, nutzen Mandelmehl in der Küche oder zum Backen. Während sich zum rohen Verzehr, also für die Zubereitung von Smoothies oder Müslis, eher nicht entöltes Mandelmehl aus ganzen Mandeln eignet, ist in der Küche teilentöltes Mandelmehl zu empfehlen. Teilentöltes Mandelmehl ist trockener und kann dadurch mehr Flüssigkeit binden. Das spielt vor allem bei der Herstellung von Kuchen aber auch bei Soßen eine Rolle. Da Mandelmehl nicht die gleichen Klebeeigenschaften wie glutenhaltiges Mehl besitzt, enthalten Rezepte, die ausschließlich die Verwendung von Mandelmehl vorsehen, meist noch Ei als Bindemittel. Rezepte mit Mandelmehl und mehr Informationen zum Backen mit Mandelmehl finden Sie weiter unten auf dieser Seite und hier.

Basische Ernährung mit Mandelmehl
Mandeln und auch Mandelmehl sind basische Lebensmittel, d.h. sie unterstützen den Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts des Körpers. Eine basische Ernährungsweise kann eine Übersäuerung des Körpers verhindern. Übersäuerung gilt als Ursache von vielen Erkrankungen. Die moderne Lebensweise des Menschen fördert durch Stress, Hektik und ungesunder Ernährung im Allgemeinen eine Übersäuerung des Organismus. Auswirkungen sind Antriebslosigkeit, Müdigkeit aber auch Symptome wie Sodbrennen können sich auf eine Störung des Säure-Basen-Haushalts zurückführen lassen. Basische Lebensmittel helfen dem Körper im Gleichgewicht zu bleiben. Neben Mandeln sind beispielsweise Kohlgemüse und Zitronen basische Nahrungsmittel.

Low-Carb-Ernährung mit Mandelmehl
Der Verzicht auf den Verzehr von Kohlenhydraten bzw. seine Einschränkung steht im Vordergrund der sogenannten Low-Carb-Ernährung. Mandelmehl enthält von Natur aus nur wenige Kohlenhydrate und ist dabei reich an gesunden Fettsäuren, Proteinen und Ballaststoffen. Die Vorteile einer kohlenhydratarmen Ernährungsweise liegen darin begründet, dass der Körper statt mit kurzfristig verfügbaren, sehr energiereichen Kohlenhydraten mit langfristig verfügbaren, wertvollen Energielieferanten wie Fetten und Eiweiß versorgt wird.

Gesundheitsstudien zu Mandeln
Mandeln als Cholesterinsenker Mehrere Studien der vergangenen Jahre untersuchten den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Mandeln und dem Cholesterinspiegel der Probanden. Während in einer der beiden Studien der Verzehr von Mandeln zusammen mit anderen potentiell cholesterinsenkenden Nahrungsmitteln wie Soja innerhalb des sogenannten Portfolio Eating Plans untersucht wurde, konzentrierte sich die zweite Studie auf die Auswirkungen des Verzehrs von Mandeln auf den Cholesterinspiegel, wenn täglich 20% des Kalorienbedarfs durch Mandeln gedeckt wird. Beide Studien belegen eine signifikante Reduzierung des schädlichen LDL-Cholesterins. Die Methode nach dem Portfolio Eating Plan führte nach 3 Jahren durchschnittlich zu einer Abnahme des LDL-Cholesterins um 24%. Indem sie 20% ihrer täglichen Kalorienzufuhr durch Mandeln deckten, reduzierten die Probanden der zweiten Studie ihren LDL-Spiegel in 16 Wochen um 9% bei gleichzeitigem Anstieg des positiven HDL-Spiegels.

Mandeln steigern die Herzgesundheit
Laut Studien haben Mandeln bei regelmäßigem Verzehr positive Effekte auf die Herzgesundheit. Das hänge, so die Forscher, nicht nur mit der Fähigkeit der Mandeln zur Cholesterinsenkung zusammen, sondern mit drei weiteren Eigenschaften der Mandel. Erste an der Universität von Toronto untersuchte Wirkung des Verzehrs von Mandeln ist, die Fähigkeit die Insulinproduktion nach Mahlzeiten zu senken. Der Verzehr von Mandeln senkt nachweislich den Insulinspiegel und verhindert dadurch Schädigungen der Blutgefäße. Zweiter untersuchter Effekt steht im Zusammenhang mit den antioxidativen Inhaltsstoffen der Mandel. Vitamin E und Phenole verhindern oxidativen Stress und die damit verbundenen Risiken für die Gesundheit. Dritte Studie, diesmal am King's College in London, beschäftigte sich mit dem Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Mandeln und dem Anstieg des Triglyceridspiegels. Hohe Blutfettwerte erhöhen das Risiko einer Herzerkrankung. Mandeln verzögern die Fettverdauung und damit die Fettaufnahme ins Blut. Dadurch wird der Triglyceridspiegel gesenkt.

Präbiotische Eigenschaften von Mandeln
Als präbiotisch werden Bestandteile in Nahrungsmitteln bezeichnet, die das Wachstum probiotischer Bakterien im Darm fördern. Probiotische Bakterien wiederum wirken sich positiv auf die Gesundheit der Darmflora aus und unterstützen die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers. Mandeln sind reich an unverdaulichen präbiotischen Substanzen. Laut einer Studie in Norwich haben nahezu alle Mandelzubereitungen präbiotische Eigenschaften. Einzig entfettete Mandeln besitzen diese nicht.

Backen mit Mandelmehl
Beim Backen mit Mandelmehl und gemahlenen Mandeln gibt es ein paar Dinge zu beachten. Versucht man Weizenmehl 1:1 durch Mandelmehl zu ersetzen, wird das Ergebnis eher nicht wunschgemäß sein. Ursächlich hierfür ist vor allem, dass in Mandelmehl kein Gluten enthalten ist. Gluten, ein Klebereiweiß, sorgt beim Backen mit Weizen- aber auch mit anderen Getreidemehlen, wie Roggen- oder Dinkelmehl, für den Zusammenhalt des Teiges. Wie der Name Klebereiweiß schon sagt, ist Gluten der Kitt beim Backen. Diese Eigenschaft fehlt Mandelmehl. Helles, teilentöltes Mandelmehl eignet sich besser zum Backen. Erstens hat die Farbe des Mandelmehls dadurch keinen Einfluss auf die Farbe des Endprodukts (vor allem bei hellem Gebäck), und zweitens hat es bessere Backeigenschaften als Mehl aus ganzen Mandeln. Insbesondere ist es trockener und bindet mehr Flüssigkeit.

Getreidemehl nur zum Teil durch Mandelmehl ersetzen
Wer nicht gänzlich auf Gluten verzichten muss, kann Getreidemehl im Rezept in einer Menge von 10-20% durch Mandelmehl ersetzen. Somit bleibt die Konsistenz des Teiges erhalten. Zu beachten gilt hierbei allerdings, dass teilentöltes Mandelmehl mehr Flüssigkeit bindet. Also muss die Flüssigkeitsmenge im Rezept um etwa 10% erhöht werden. Wer möchte, kann auch ein zusätzliches Ei hinzugeben.
Bei gemahlenen Mandeln verhält es sich wiederum anders: Aufgrund ihres hohen Fettgehalts, ist die Gesamtflüssigkeitsmenge im Rezept etwas zu reduzieren. Schon einen Teil Getreidemehl durch Mandelmehl zu ersetzen, lohnt sich. Gebäck und Kuchen werden dadurch deutlich nahrhafter, wobei gleichzeitig die Menge an Kohlenhydraten verringert wird.

Ohne Getreidemehl backen
Gänzlich ohne Getreidemehl zu backen, ist schon etwas schwieriger. Ohne Hilfsmittel werden Kuchen, die nur aus Mandelmehl bestehen meist sehr trocken und bröselig. Das liegt am fehlenden Gluten. Einige Hilfsmittel können hier Abhilfe schaffen. Die Klebereigenschaft von Gluten muss also ersetzt werden. Bei einigen Rezepten gelingt das durch die Bindeeigenschaft von Ei, so z.B. bei Pfannkuchen aus Mandelmehl. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Bindemitteln wie Guarkernmehl. Wichtig ist auch, dass Mandelmehl ein anderes Volumen als Weizenmehl hat. Um ein Rezept abzuwandeln, gilt das ca. 60g Mandelmehl ausreichen, um 100g Weizenmehl zu ersetzen. Achtung: In Hefeteigen ist Weizenmehl unersetzlich. Einige Rezepte finden Sie hier.

Kochen mit Mandelmehl
Mandelmehl eignet sich natürlich nicht nur zum Backen. Auch in der warmen Küche kann es einige Mahlzeiten bereichern. So gibt es Rezepte für Panaden mit und aus Mandelmehl und gemahlenen Mandeln, Rezepte für Bratlinge mit Mandelmehl und Ideen zum Binden von Soßen mit Mandelmehl. Letzteres ist aufgrund der hohen Bindekraft von teilentöltem Mandelmehl möglich. Natürlich sollte aber nicht vergessen werden, dass Mandelmehl je nach verwendeter Menge einen etwas süßlichen Geschmack mit sich bringt. Um sich selbst und seinen Gästen eine Freude zu machen, sollte die Verwendung von Mandelmehl stimmig sein. Auch die Verwendung von Mandelmehl zur Herstellung von Salatdressings ist möglich.

Mandelmehl in Smoothies oder Müslis
Wo Mandelmehl auf jeden Fall hingehört, sind Smoothies und Müslis. Je nach Bedarf wählt man die proteinreichere aber fettarmere Mandelmehlvariante, also teilentöltes Mandelmehl, oder aber gemahlene Mandeln, die weniger Proteine, aber deutlich mehr Fettsäuren beinhalten. Ein Beitrag zu einer gesunden Ernährung leisten beide. Während herkömmliche Frühstückszerealien rasche Energie in Form von Kohlenhydraten liefern, bietet Mandelmehl lang anhaltende, weil langsamer verdaute, nährstoffreiche Inhaltsstoffe wie ungesättigte Fettsäuren und essentielle Aminosäuren.

Mandelmehl kaufen
Vor dem Kauf von Mandelmehl ist zunächst zu überlegen, wozu man es verwenden will. Benötige ich teilentöltes Mandelmehl zum Backen, oder weil ich mich diätisch ernähren will? Will ich dunkles der helles Mandelmehl? Oder will ich gemahlene ganze Mandeln, weil sie am nahrhaftesten sind? Habe ich mich dann entschieden, lassen sich im Internet zahlreiche Angebote für Mandelmehl finden, sowohl auf den großen Onlinemarktplätzen, als auch bei kleinen Onlineshops. Manche Hersteller vermarkten ihre Produkte im Onlinehandel selbst, andere wiederum füllen für bekannte Marken ab. Qualitätsmäßig macht das keinen Unterschied. Ein seriöser Hersteller oder Händler gibt auf der Verpackung oder Homepage Informationen zu Herkunft der Mandeln so wie zu Restölgehalt des Mandelmehls. Mandelmehl mit einem Restfettgehalt zwischen 10% und 20% sind üblich. Die Preise unterscheiden sich je nach Anbieter. Frisch gekauftes Mandelmehl sollte in keinem Fall ranzig riechen, eine leicht feuchte Konsistenz haben und nicht verunreinigt sein. Andernfalls zurück damit zum Händler.

Rezepte mit Mandelmehl
Hier einige Anregungen zum glutenfreien Backen mit Mandelmehl.

Pfannkuchen mit Mandelmehl
Zutaten 
  • 2 Eier
  • ca. 50g Mandelmehl (teilentölt)
  • 30g Honig 
  • 60ml Wasser
  • etwas Öl zum braten
Zubereitung:
  1. Honig und Eier zusammen schaumig schlagen
  2. Wasser hinzufügen und unterrühren 
  3. Mandelmehl langsam unterrühren 
  4. Teig min 10 Minuten quellen lassen
  5. Pfannkuchen in Pfanne goldbraun ausbacken

Glutenfreier Apfelkuchen mit Mandelmehl
Zutaten:
  • 120g Mandelmehl
  • 50g Mandeln
  • 100g Frischkäse
  • 4 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Zimt
  • 2 große Äpfel 
  • 90g Zucker oder Zuckerersatz
  • 115g geschmolzene Butter
  • 1 Prise Salz
Zubereitung:
  1. Äpfel schäle und in kleine Stücke schneiden
  2. Geschmolzene Butter, Zucker, Frischkäse und Vanilleextrakt vermischen
  3. Eier unterrühren
  4. Mandelmehl, Mandeln, Zimt, Salz und Backpulver unterrühren, bis ein cremiger Teig entsteht
  5. Apfelstücke unterheben und verrühren
  6. Teig in eine eingefettete Backform (20cm) geben und bei 180° C ca. 40min backen

Inhalt: 250,00 g

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